Immobilienmarketing
Immobilienmarketing umfasst die Maßnahmen, mit denen Makler Objekte und das eigene Büro bekannt machen und Anfragen gewinnen.
Auch: Immobilien-Marketing, Maklermarketing, Objektvermarktung
Immobilienmarketing, einfach erklärt
Immobilienmarketing bündelt zwei Aufgaben: ein Objekt zu vermarkten und das Maklerbüro selbst bekannt zu machen. Zum ersten gehören Exposé, Fotos, Video, Portale, Inserate und die eigene Website. Zum zweiten gehören Sichtbarkeit in der Region, Vertrauen und der Kontakt zu Eigentümern, die verkaufen oder vermieten möchten. Beides hängt zusammen, denn wer Eigentümer überzeugen will, zeigt, wie er Objekte darstellt.
Die Bausteine: eine eigene Website mit den aktuellen Objekten und klaren Wegen zur Anfrage. Objekte, die aus der Maklersoftware per Schnittstelle auf die Website kommen, ohne doppelte Pflege. Bildmaterial vom Foto bis zum Video und Rundgang. Regionale Sichtbarkeit über Suchmaschine und Google-Unternehmensprofil. Soziale Medien und Anzeigen, die auf eine Landingpage führen. Portale bleiben für viele Makler wichtig, ersetzen aber keine eigene Seite.
Worauf es ankommt: Ein Kanal allein trägt selten. Entscheidend ist, dass Angaben überall übereinstimmen und dass sich jede Anfrage einer Quelle zuordnen lässt. Sonst bleibt offen, welcher Kanal sich lohnt. Eine einfache Zählung hilft: Fragen Sie bei jeder Anfrage nach dem Weg, auf dem der Interessent Sie gefunden hat. Dazu gehört Ehrlichkeit: Bilder dürfen nichts versprechen, was das Objekt nicht hält.
Auch rechtlich gibt es Besonderheiten. Liegt ein Energieausweis vor, muss eine Anzeige in kommerziellen Medien bestimmte Angaben daraus enthalten, so regelt es § 87 des Gebäudeenergiegesetzes. Das ist Orientierung, die Prüfung liegt bei Ihrer Beratung.
Worauf Sie achten sollten.
Eigene Seite als Mitte
Portale und soziale Medien sollten zu einer Seite führen, die Ihnen gehört.
Herkunft jeder Anfrage erfassen
Ohne Zuordnung bleibt offen, welcher Kanal Anfragen bringt.
Daten nur einmal pflegen
Objekte sollten aus der Maklersoftware auf die Website kommen und nicht doppelt getippt werden.
Pflichtangaben beachten
Für Anzeigen gelten besondere Vorgaben, zum Beispiel zum Energieausweis.
Fragen.
Welche Kanäle gehören zum Immobilienmarketing?
Eigene Website, Portale, Suchmaschine mit Google-Unternehmensprofil, soziale Medien, Anzeigen sowie Exposé, Foto, Video und Rundgang.
Reicht ein Eintrag auf den Portalen?
Für viele Makler sind Portale ein Baustein. Eine eigene Website sorgt dafür, dass Interessenten auch ohne Portal Ihr Büro und Ihre Objekte finden.
Verwandte Begriffe.
onOffice
onOffice ist eine Maklersoftware der onOffice GmbH aus Aachen, mit der Betriebe Objekte, Adressen, Aufgaben und Termine verwalten.
Objektvideo
Ein Objektvideo zeigt eine einzelne Immobilie in Bewegtbild, damit Interessenten Räume und Zuschnitt vor dem Termin erleben können.
Virtueller Rundgang
Ein virtueller Rundgang lässt Interessenten eine Immobilie online besichtigen, als 360-Grad-Tour oder als geführte Bildfolge.
Meta-Anzeigen
Meta-Anzeigen sind bezahlte Werbung auf Facebook und Instagram, die Sie nach Region, Interessen und Zielgruppe ausspielen können.
Local SEO
Local SEO sorgt dafür, dass Ihr Betrieb bei Suchen mit Ortsbezug gefunden wird, etwa in Google Maps und bei „in meiner Nähe“.
Quellen
- Gebäudeenergiegesetz (GEG), § 87 Pflichtangaben in einer Immobilienanzeige, gesetze-im-internet.de, abgerufen am 14.10.2026
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Leon Werner, Straubing
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