Objektvideo
Ein Objektvideo zeigt eine einzelne Immobilie in Bewegtbild, damit Interessenten Räume und Zuschnitt vor dem Termin erleben können.
Auch: Immobilienvideo, Exposévideo, Objektfilm
Objektvideo, einfach erklärt
Ein Objektvideo ist ein kurzer Film zu genau einem Objekt: einer Wohnung, einem Haus, einer Gewerbefläche oder einer Ferienwohnung. Es ergänzt Fotos und Exposé, weil Bewegung Zuschnitt und Raumgefühl besser vermittelt als ein einzelnes Bild. Besonders bei Interessenten, die ein Objekt aus der Ferne ansehen, schafft ein Video einen ersten Eindruck.
Üblich sind zwei Wege. Der klassische Weg ist ein Dreh vor Ort mit Kamera, Licht und Schnitt. Er liefert echtes Bewegtbild, braucht aber Termin, Technik und Nachbearbeitung. Der zweite Weg erzeugt Kamerafahrten aus vorhandenen Fotos. Dafür gibt es Software, die aus Standbildern Bewegung berechnet. Das geht ohne Dreh, die Bilder sind dann aber berechnet und nicht gefilmt, und das sollte erkennbar sein. Welcher Weg passt, hängt von Objekt, Zeitplan und gewünschter Wirkung ab.
Worauf es ankommt: Das Format sollte zum Kanal passen, Hochformat für Reels und Stories, Querformat für Exposé und Website, quadratisch für manche Feeds. Das Video sollte auch ohne Ton verständlich sein. Es darf nicht mehr versprechen, als das Objekt hält. Wo Bilder berechnet oder von einer KI erzeugt sind, gehört ein Hinweis dazu. Ein Titelbild oder eine kurze Einblendung mit Ort und Objektart hilft, das Video einzuordnen.
Rechte nicht vergessen: Bilder, Musik und Stimmen müssen für diesen Zweck genutzt werden dürfen. Am Ende des Videos sollte ein klarer Weg zur Anfrage stehen, damit aus dem Interesse ein Kontakt wird.
Worauf Sie achten sollten.
Ein Objekt, ein Ziel
Ein Video je Objekt, mit klarem Weg zur Anfrage am Ende.
Format zum Kanal wählen
Hochformat für Reels und Stories, Querformat für Exposé und Website.
Berechnetes kennzeichnen
Kamerafahrten aus Fotos und KI-Bilder deutlich als solche kenntlich machen.
Nutzungsrechte klären
Musik, Bilder und Stimmen müssen für diesen Zweck genutzt werden dürfen.
Fragen.
Braucht ein Objektvideo einen Dreh vor Ort?
Nicht zwingend. Neben dem Dreh gibt es Kamerafahrten, die aus Fotos erzeugt werden. Sie sind keine Aufnahmen des Raums und sollten als solche gekennzeichnet sein.
Wie lang sollte ein Objektvideo sein?
Kurz genug, dass es bis zum Ende angesehen wird, lang genug, um das Wesentliche zu zeigen. Für Reels fällt es meist kürzer aus als für ein Exposé.
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Leon Werner, Straubing
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